Equity-Simulator für Gründerduos: So rechnet ihr Szenarien durch
Du willst mit deinem (zukünftigen) Co-Founder fair Anteile aufteilen – hast aber kein Gefühl für die langfristigen Folgen? In diesem Guide zeige ich dir, wie du mit einem einfachen Equity-Simulator verschiedene Szenarien für Gründerduos durchrechnest: unterschiedliche Einstiegszeitpunkte, Side-Hustle vs. Vollzeit, spätere Team-Erweiterungen und Vesting. Mit konkreten Rechenbeispielen und klaren Faustregeln für frühe DACH-Startups.
Vasper Team
26. März 2026
Equity-Simulator für Gründerduos: So rechnet ihr Szenarien durch
Ihr sitzt zu zweit im Café, habt ein Notion-Dokument voller Ideen – und dann kommt der Satz, vor dem sich viele Gründer drücken:
„Wie teilen wir eigentlich die Anteile?“
Die meisten Gründerduos entscheiden das nach Bauchgefühl: 50/50, „weil wir das fair finden“. Oder irgendetwas wie 70/30, „weil eine Person die Idee hatte“. Kurzfristig fühlt sich das okay an – langfristig kann es euch teuer zu stehen kommen: beim Fundraising, bei späteren Co-Foundern, im Exit oder wenn jemand aussteigt.
Genau hier hilft ein Equity-Simulator. Statt zufällig zu verhandeln, rechnet ihr unterschiedliche Szenarien durch und seht, wie sich kleine Änderungen heute auf euren Cap Table in ein paar Jahren auswirken.
In diesem Artikel bekommst du einen praxisnahen Leitfaden, wie du als (angehender) Gründer im DACH-Raum:
- einfach verstehst, woraus sich Equity fair zusammensetzt,
- einen simplen Equity-Simulator mit Google Sheets oder Notion aufsetzt,
- Szenarien wie Side-Hustle vs. All-In, späterer Einstieg und Team-Erweiterung sauber durchspielst,
- typische Fehler in Early-Stage-Equity-Deals vermeidest,
- und am Ende eine Equity-Logik formulieren kannst, die auch Investoren verstehen.
Hinweis: Das ist kein Rechtsrat, sondern eine praktische Entscheidungs- und Kommunikationshilfe. Für Verträge solltet ihr immer mit einer Kanzlei oder Legal-Expert:innen sprechen.
Warum ein Equity-Simulator für Gründerduos so wichtig ist
Equity ist nicht nur ein „Nice-to-have“-Thema für später. Sie beeinflusst von Tag 1:
- Motivation: Fühlt sich jemand strukturell „unterbewertet“, schleicht sich Unmut ein – gerade wenn der andere Vollzeit, man selbst aber noch im Job hängt.
- Commitment: Ein zu hoher Anteil für jemanden, der kaum Zeit hat, blockiert zukünftige Option-Pools und macht spätere Korrekturen schmerzhaft.
- Investorenwahrnehmung: VCs schauen sehr genau, wer wie viel hält und ob das zur tatsächlichen Rolle passt.
- Handlungsfähigkeit: Ein schlecht designter Cap Table macht spätere Entscheidungen (z.B. neue Co-Founder, ESOP, Teil-Exit) unnötig kompliziert.
Das Problem: Die meisten Gründer rechnen nicht, sie raten. Ein Equity-Simulator zwingt euch, explizite Annahmen zu treffen:
- Wie viel ist die frühe Idee tatsächlich wert?
- Wie gewichten wir Zeit, Risiko und Cash-Einsatz?
- Was passiert, wenn jemand erst in 12 Monaten voll einsteigt?
- Wie sieht der Cap Table nach der ersten Finanzierungsrunde aus?
Statt über „Gefühl“ zu streiten, diskutiert ihr über Zahlen und Szenarien. Das nimmt Emotionen raus – und gibt euch ein gemeinsames Modell, auf das ihr euch immer wieder beziehen könnt.
Grundlogik: Wofür bekommt man im Gründerduo eigentlich Equity?
Bevor ihr simulierst, müsst ihr klären: Was genau bezahlt ihr mit Equity? In der Praxis lassen sich die meisten Gründeranteile auf vier Komponenten herunterbrechen:
- (1) Idee & Vorarbeit
Erste Hypothesen, Research, Kontakte, vielleicht ein Prototyp. In der Regel überschätzen Gründer diesen Wert. - (2) Zeit & Opportunity-Cost
Wie viele Stunden pro Woche, über welchen Zeitraum, mit welchem Gehaltsverzicht? Vollzeit vs. Side-Hustle ist hier zentral. - (3) Geld & Ressourcen
Wer zahlt Hosting, Tools, erste Freelancer? Wer bringt eigenes Kapital oder bestehende Assets (z.B. eine bestehende User-Base) ein? - (4) Risiko & Verantwortung
Wer kündigt zuerst? Wer unterschreibt persönlich haftende Verträge? Wer übernimmt CEO-Rolle, wer CTO – und was heißt das real?
Ein sinnvoller Equity-Simulator bildet diese Dimensionen ab. Nicht perfekt wissenschaftlich, aber konsistent. Das Ziel ist nicht, eine mathematisch „objektive“ Wahrheit zu finden, sondern ein Modell, mit dem ihr euch beide wohlfühlt.
Ein einfaches Bewertungsmodell (als Basis fürs Spreadsheet)
Als pragmatische Start-Basis könnt ihr:
- jeder Person für jede der vier Dimensionen einen Score zwischen 0 und 10 geben,
- die Dimensionen nach Relevanz gewichten (z.B. Idee 10 %, Zeit 50 %, Geld 20 %, Risiko 20 %),
- daraus für jede Person einen Gesamt-Score berechnen,
- und den Equity-Prozentsatz aus dem Verhältnis der Scores ableiten.
Beispiel-Gewichte für ein typisches Early-Stage-Tech-Startup:
- Idee & Vorarbeit: 10 %
- Zeit & Opportunity-Cost: 50 %
- Geld & Ressourcen: 20 %
- Risiko & Verantwortung: 20 %
Damit signalisiert ihr: Execution > Idee. Was in der Praxis fast immer stimmt.
Euren Equity-Simulator aufsetzen – Schritt für Schritt
Du brauchst kein fancy SaaS-Tool. Ein Google Sheet oder eine Notion-Tabelle reicht völlig. Wichtig ist, dass ihr das Modell versteht – nicht, dass es hübsch ist.
Schritt 1: Grundstruktur im Sheet
Lege eine Tabelle mit folgenden Spalten an:
- Person (z.B. „Anna (Biz)“, „Max (Tech)“)
- Idee-Score (0–10)
- Zeit-Score (0–10)
- Geld-Score (0–10)
- Risiko-Score (0–10)
- Gewichtete Punkte
- Equity-Anteil in %
Darüber (oder in einem separaten Sheet) hältst du die Gewichte fest:
- Gewicht Idee: 0,1
- Gewicht Zeit: 0,5
- Gewicht Geld: 0,2
- Gewicht Risiko: 0,2
Die Formel für Gewichtete Punkte pro Person sieht dann vereinfacht so aus:
Gewichtete Punkte = Idee-Score * 0,1 + Zeit-Score * 0,5 + Geld-Score * 0,2 + Risiko-Score * 0,2
Der Equity-Anteil in % ergibt sich aus:
Equity % = (Gewichtete Punkte Person A) / (Summe der gewichteten Punkte aller Gründer)
Schritt 2: Annahmen gemeinsam definieren
Jetzt kommt der wichtigste Teil: ehrlich scoren. Setzt euch zusammen (physisch oder via Call) und geht Dimension für Dimension durch.
- Idee: Wer hat wie viel Vorarbeit geleistet? Research, erste User-Interviews, Kontakte, Prototyp?
- Zeit: Wie viele Stunden pro Woche plant ihr jeweils in den nächsten 12 Monaten – und mit welchem Gehaltsverzicht?
- Geld: Wer bringt wie viel Cash ein? Einmalig? Laufend?
- Risiko: Wer kündigt? Wer unterschreibt Verträge? Wer nimmt Führungsrollen mit höherer Belastung?
Pro-Tipp: Schreibt die Annahmen in Klartext daneben. Nicht nur Zahlen eintragen, sondern auch dokumentieren:
- „Anna startet in 3 Monaten Vollzeit, kündigt ihren Job & verzichtet auf 70k Gehalt.“
- „Max bleibt zunächst 12 Monate im Teilzeitjob (60 %), bringt aber 20k Cash-Invest.“
So könnt ihr später nachvollziehen, warum ihr euch wie entschieden habt.
Schritt 3: Erste Equity-Verteilung berechnen
Beispiel:
- Anna (Biz): Idee 7, Zeit 9, Geld 3, Risiko 8
- Max (Tech): Idee 5, Zeit 7, Geld 6, Risiko 6
Mit den o.g. Gewichten könnte sich z.B. ergeben:
- Anna: 7*0,1 + 9*0,5 + 3*0,2 + 8*0,2 = 0,7 + 4,5 + 0,6 + 1,6 = 7,4
- Max: 5*0,1 + 7*0,5 + 6*0,2 + 6*0,2 = 0,5 + 3,5 + 1,2 + 1,2 = 6,4
Summe: 13,8
Daraus:
- Anna: 7,4 / 13,8 ≈ 53,6 %
- Max: 6,4 / 13,8 ≈ 46,4 %
Ihr habt also kein starres 50/50, sondern eine leicht verschobene Verteilung, die die unterschiedlichen Beiträge widerspiegelt. Und ihr könnt jetzt diskutieren, ob sich das „fair“ anfühlt – mit einem klaren Zahlen-Backing.
Typische Gründerduo-Szenarien im Equity-Simulator durchspielen
Der wahre Wert des Simulators zeigt sich, wenn ihr nicht nur jetzt, sondern auch zukünftige Situationen abbildet.
Szenario 1: Side-Hustle vs. Vollzeit
Sehr häufig: Eine Person geht früh Vollzeit, die andere bleibt noch 12–18 Monate im Job.
Frage: Wie spiegelt ihr das in Equity wider, ohne die Beziehung zu killen?
Vorgehen im Simulator:
- Legt in eurem Sheet zwei Zeilen pro Person an: Phase 1 (Side-Hustle) und Phase 2 (beide Vollzeit).
- Gewichtet die Phasen nach Dauer (z.B. Phase 1 = 12 Monate, Phase 2 = 24 Monate).
- Gebt unterschiedliche Zeit-Scores in Phase 1, gleiche in Phase 2.
Beispiel:
- Phase 1 (12 Monate):
Anna Vollzeit (Zeit-Score 10), Max Side-Hustle (Zeit-Score 5) - Phase 2 (24 Monate):
Beide Vollzeit (Zeit-Score 9)
Ihr könnt jetzt sehen, wieviel „Equity-Vorsprung“ Anna durch die erste Phase logisch hätte. Und dann bewusst entscheiden, ob ihr diese Differenz voll abbildet oder teilweise nivelliert, um die Partnerschaft zu stärken.
Pragmatische Regel aus der Praxis:
- 1–2 Jahre Side-Hustle vs. Vollzeit rechtfertigen oft eine 10–15 %-Punkte Differenz, wenn die Rollen ähnlich wichtig sind.
- Wenn die Person im Side-Hustle auch Cash einbringt, kann das die Lücke wieder verkleinern.
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Szenario 2: Später Einstieg eines Co-Founders
Du startest allein, baust erste Traction auf und findest nach 12–18 Monaten deinen Tech- oder Biz-Co-Founder. Klassische Frage: „Wie viel gebe ich jetzt noch ab?“
Im Simulator gehst du so vor:
- Definiere ein fiktives Unternehmens-Gesamt-Equity = 100 % und simuliere, welchen Anteil die bisherige Arbeit ungefähr rechtfertigt.
- Lege eine zweite Person an und gib ihr die Scores für die nächsten 3–4 Jahre.
- Rechne aus, wie sich der Cap Table über die Zeit verschieben würde, wenn ihr beide ab heute als "Gründerzeit" zählt.
Viele machen den Fehler, die Vergangenheit des ersten Gründers überzubewerten. Investoren sehen lieber ein starkes, motiviertes Duo mit halbwegs ausgeglichenen Anteilen als einen Einzelgründer mit 90 % und einen frustrierten Late-Co-Founder mit 10 %.
Pragmatische Daumenregel:
- Wenn der spätere Co-Founder kritische, nicht ersetzbare Verantwortung übernimmt (z.B. CTO), sind 20–40 % selbst nach 1–2 Jahren Alleingang oft sinnvoll.
- Hier hilft der Simulator, transparent zu zeigen: „Wenn wir so tun, als würdest du ab heute 4 Jahre lang 70–80 % der Tech-Verantwortung tragen, dann kommst du rechnerisch auf X %.“
Szenario 3: Spätere Team-Erweiterung und ESOP
Früh eine weitere Person auf die Cap Table zu nehmen, ohne späteren ESOP zu berücksichtigen, rächt sich. Stell dir vor, ihr wollt in 2–3 Jahren ein Team von 10–20 Mitarbeiter:innen mit Shares ausstatten.
Im Simulator solltet ihr deshalb:
- von Anfang an einen virtuellen ESOP-Pool von z.B. 10–15 % einplanen,
- sehen, wie sich VC-Runden (z.B. 15–25 % pro Runde) auf euren Founder-Anteil auswirken,
- durchspielen, wie sich ein dritter Co-Founder mit z.B. 10–15 % auswirkt.
Beispiel-Flow im Sheet (Start, Pre-Seed, Seed):
- Gründung: 2 Founder, 15 % reservierter ESOP (noch unzugeteilt)
- Pre-Seed: 15 % neuer Investor, ESOP bleibt 15 %
- Seed: weitere 20 % neuer Investor, ESOP ggf. auf 12–15 % aufgefüllt
Dein Simulator zeigt dir dann z.B., dass ihr als Gründerduo nach Seed-Runde jeweils noch 15–20 % halten könnt – oder eben deutlich weniger, wenn ihr zu früh zu viel verschenkt habt.
Vesting: Den Equity-Deal gegen spätere Realität absichern
Selbst der beste Simulator hilft nichts, wenn die Realität sich ändert und euer Cap Table starr bleibt. Deshalb ist Vesting fast immer Pflicht – gerade im Gründerduo.
Was ist Vesting?
Vesting bedeutet vereinfacht: Equity wird über die Zeit verdient. Ihr einigt euch zwar auf z.B. 60/40, aber die Anteile „reifen“ über 3–4 Jahre. Wenn jemand früh aussteigt, fällt der nicht-geveste Teil zurück an die Company.
Typisches Setup im DACH-Raum (angelehnt an US-Standards):
- Vesting-Dauer: 4 Jahre
- Cliff: 1 Jahr (wenn jemand im ersten Jahr geht, behält er/sie nichts oder nur einen kleinen Teil)
- Danach: monatliches oder quartalsweises Vesting
In euren Simulator könnt ihr eine zusätzliche Dimension aufnehmen:
- Wie viele Anteile sind bereits „geveste“ (verdient)?
- Was passiert mit dem nicht-geveste Teil bei einem Exit, einer Trennung oder einem Sabbatical?
So könnt ihr Szenarien simulieren wie:
- „Was passiert, wenn Co-Founder A nach 18 Monaten geht?“
- „Wie viele Anteile stehen uns dann wieder für einen zukünftigen Co-Founder oder Senior Hire zur Verfügung?“
Häufige Fehler bei Gründerduo-Equity – und wie dein Simulator sie vermeidet
Fehler 1: 50/50 ohne Gespräche über Realität
Ein 50/50-Split kann sinnvoll sein – aber nur, wenn ihr darüber gesprochen habt, was das in der Praxis bedeutet.
Ein Simulator zwingt euch, Transparenz über Beiträge, Rollen und Commitment herzustellen. Wenn nach ehrlichem Scoring 52/48 rauskommt und ihr euch auf 50/50 einigt – völlig okay. Wichtig ist, dass ihr wisst, woher die Zahlen kommen.
Fehler 2: Idee massiv überbewerten
„Die Idee ist schon seit Jahren in meinem Kopf, deshalb brauche ich mindestens 70 %.“
Die harte Wahrheit: Ideen sind billig, Execution ist teuer. In nahezu allen erfolgreichen Startups liegt der Wert primär in Umsetzung, Team und Timing – nicht in der anfänglichen Idee.
Setzt den Ideen-Anteil im Gewicht bewusst niedrig (z.B. 5–15 %), dann verhindert der Simulator, dass ihr euch in Ego-Diskussionen über „Wer hatte’s zuerst“ verheddert.
Fehler 3: Zukunft nicht mitdenken
Viele Gründer optimieren auf die nächsten 6 Monate und ignorieren, dass:
- weitere Co-Founder oder C-Levels dazukommen,
- Investoren Verwässerung bringen,
- ein ESOP-Pool nötig wird.
Mit einem Equity-Simulator kannst du z.B. drei Zukunftsszenarien modellieren:
- „Bootstrapped, kleines Team, kein externes Kapital“
- „Pre-Seed + Seed, später kleinere Runde“
- „Aggressives VC-Wachstum mit mehreren Runden“
Und dann vergleichen: Wie viel hält jede Person in 5 Jahren in den jeweiligen Szenarien?
Fehler 4: Keine Story für Investoren haben
Frühe VCs und Angels fragen fast immer:
- „Wie seid ihr auf eure Equity-Verteilung gekommen?“
- „Warum hat Person X so viel/so wenig?“
Mit einem Simulator könnt ihr souverän antworten:
„Wir haben unsere Beiträge nach Idee, Zeit, Risiko und Cash-Einsatz gewichtet, verschiedene Szenarien durchgespielt und uns dann bewusst auf diese Verteilung mit 4-jährigem Vesting geeinigt.“
Das signalisiert Reflexion und Professionalität – weit jenseits von „War halt Gefühlssache“.
Konkrete Umsetzung: So baust du deinen Equity-Simulator in 60 Minuten
Zum Abschluss eine kompakte Checkliste, wie du heute loslegen kannst.
Schritt 1: Tool wählen
- Google Sheets, wenn ihr viel mit Formeln und Szenarien arbeitet.
- Notion-Tabelle, wenn ihr sowieso euren Founder-Space dort habt. Notfalls könnt ihr eine simple Formel-Logik nutzen oder mit verlinkten Datenbanken arbeiten.
Schritt 2: Basismodell anlegen
- Tab „Inputs“: Personen, Scores, Gewichte.
- Tab „Cap Table heute“: Equity-Verteilung nur zwischen Gründern.
- Tab „Szenarien“: Kopien des Cap Tables für unterschiedliche Zukunftsvarianten (mit ESOP, mit Investoren, mit drittem Co-Founder).
Schritt 3: Gemeinsame Session (90 Minuten)
- Jede Person füllt ihre eigene Sicht auf die Scores aus – vorher, allein.
- In einem gemeinsamen Call vergleicht ihr, diskutiert Unterschiede und findet einen Konsens.
- Am Ende einigt ihr euch auf eine offizielle Version, die ihr im Sheet dokumentiert.
Schritt 4: Equity-Deal + Vesting grob skizzieren
- Formuliert in Klartext (1–2 Seiten), wie ihr Equity, Vesting, Rollen und zukünftige Anpassungen seht.
- Geht damit zu einer Gründer-freundlichen Kanzlei im DACH-Raum (es gibt Pakete für Early-Stage), um ein sauberes Founder Agreement aufzusetzen.
So habt ihr eine professionelle Grundlage, statt später in Streit über gefühlte „Fairness“ zu geraten.
Fazit: Equity fair aufteilen heißt, gemeinsam in Szenarien denken
Die faire Verteilung von Anteilen ist einer der kritischsten Momente im Leben eines Gründerduos. Sie entscheidet mit darüber, ob ihr in 3 Jahren noch miteinander sprecht – oder nur noch über Anwälte kommuniziert.
Ein Equity-Simulator zwingt euch, die richtigen Fragen zu stellen:
- Wer bringt was wirklich ein – heute und morgen?
- Wie viel ist Idee vs. Execution wert?
- Was passiert, wenn sich Lebenssituationen ändern?
- Wie bleibt unser Cap Table investierbar und flexibel?
Statt monatelang unbewusst Spannungen aufzubauen, schafft ihr Transparenz, eine gemeinsame Logik und eine saubere Story – für euch, eure Mitarbeiter:innen und eure zukünftigen Investor:innen.
Und: Wenn du deinen Co-Founder noch suchst, ist ein solcher Simulator ein starkes Signal. Er zeigt, dass du Partnerschaft ernst nimmst, fair denkst und bereit bist, offen über Geld, Risiko und Commitment zu sprechen.
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